Rennsportliches Highlight: AMC Arnsberg beim GT-Masters Rennen am Nürburgring

Ein Höhepunkt des Rennsportjahres sind die Rennen der GT Masters Serie, die vom ADAC veranstaltet werden und auf so namhaften Strecken wie Oschersleben, Salzburgring, Zandvoort, Hockenheim und natürlich dem Nürburgring stattfinden. Hier kann man noch „klassisches“ Rennsport-Flair erleben und ganz nah dran sein am Geschehen. So kann es wohl auch nicht verwundern, dass satte 23 AMC-Clubmitglieder das Angebot des ADAC Westfalen nutzten und für einen geringen Kostenbeitrag dem „Ruf des Rings“ am 05. August folgten.

Los ging es bereits sehr früh am Morgen um 7 Uhr bei der ADAC-Zentrale in Dortmund. Dort sollte der Doppeldeckerbus in Richtung Eifel starten. Mit 23 Personen sicherte sich der AMC direkt den unteren Bereich des Busses. So konnte man die folgenden 2 Stunden 15 Minuten Fahrt gut und bequem verbringen.

Am Nürburgring angekommen erfolgte zunächst der „Check In“ der Teilnehmer im ADAC-VIP-Zelt im Fahrerlager. Hier war erst einmal Frühstücken angesagt. Danach konnte das spezielle Motorsport-Flair am historischen Nürburgring hautnah live erlebt werden. Im Rahmen des „Pitwalk“ standen Fahrzeuge und Fahrer direkt vor einem und wurden erlebt und bestaunt. Autogramme gab es ohne Ende und auch das ein oder andere Grid Girl wurde gesehen. Im Gegensatz z.B. zur Formel 1 gehören solche traditionellen, volksnahen Elemente hier noch unbedingt zur Show dazu! Die Zeit verlief wie im Flug, bei den ganzen interessanten Menschen und Fahrzeugen.

     

Dann wurde es aber auch Zeit für die Rennen. Positionswechsel auf die Tribüne. Von hier aus konnten die AMC Mitglieder im Rahmenprogramm zunächst den Porsche Carrera Cup Deutschland und dann das eigentliche Rennen der GT Masters-Serie bei bestem Wetter (auch das gibt es in der Eifel!) verfolgen. Diverse hochkarätige Teams kämpften auf heißem Asphalt um den Sieg im zweiten Rennen (das erste Rennen wurde bereits am vorherigen Samstag ausgetragen). Am Ende konnten sich Filip Salaquarda und Frank Stippler vom Team ISR auf Audi A8 LMS mit ca. 11,5 Sekunden Vorsprung vor Maximilian Götz und Markus Pommer auf Mercedes-AMG durchsetzen. Das Besondere: Das Team ISR ist eine tschechische Mannschaft, fuhr hier den ersten Sieg überhaupt ein und ist damit die insgesamt 37. Mannschaft der Serienhistorie, der ein Sieg im ADAC GT Masters gelang. Für Frank Stippler war der Sieg im Sonntagsrennen der insgesamt zweite im ADAC GT Masters. Seinen ersten holte der Lokalmatador aus Bad Münstereifel ebenfalls auf dem Nürburgring: im Jahr 2008 zusammen mit Lance David Arnold im Porsche. Es war der erste Sieg eines „Neunelfer“ in der Serie überhaupt. Kein anderer Fahrer in der ADAC GT Masters-Historie hat eine so lange Siegesspanne.

Im Anschluss an die Rennen war aber noch nicht Schluss, denn der Nürburgring bietet mehr. Die AMC-Gruppe teilte sich. Während ein Teil das Ringwerk auf Shopping-Tour bevölkerte, und sich andere mit abgefahrenen Reifen von Rennautos für die heimische Sammlung eindeckten – dies ist kein Scherz, sondern gelebte Motorsportleidenschaft. Im Fahrerlager stand ein ganzer LKW mit alten Rennreifen zur Selbstbedienung. Echte Benzinjunkies legen eine Glasplatten drauf und haben dann einen stilvollen Tisch fürs heimische Wohnzimmer  – suchte der Rest der Mannschaft bei immer noch bestem Wetter den Biergarten vor dem ADAC-Zelt auf und stärkte sich bei Bitburger und Grillsteaks. Pünktlich um 17 Uhr erfolgte dann nach einem erlebnisreichen Tag die Rückfahrt mit dem Bus nach Dortmund und anschließend individuell ins heimische Sauerland. Alle Teilnehmer waren sich einig: ein super Tag am Nürburgring, perfekt organisiert vom ADAC!

 

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