Arnsberger Klassik 2016

224. Arnsberger ADAC Klassik – 03.09.2016

Schon zum 24. Mal startet 2016 die beliebte Arnsberger ADAC Klasssik um ca. 09:45 Uhr  nach der Fahrzeug- und Fahrervorstellung in der Neheimer Fußgängerzone (Hauptstr.).

Startberechtigt sind PKW bis zum Baujahr 1984 und Youngtimer von Baujahr 1985 bis 1989, deren Lenker im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind. Lizenzen sind aber nicht erforderlich.

Die Veranstaltung ist wahlweise eine sportliche oder touristische Oldtimerfahrt mit historischen Fahrzeugen über öffentliche Straßen in landschaftlich reizvoller Gegend.

Vormittags werden die Teilnehmer an Hand eines detalliert ausgearbeiteten Bordbuches durch Ortschaften der Soester Börde geführt. Nach der Mittagspause im Möbelhaus Tourflon in Werl Büderich geht es zur Nachmittagsetappe ins märkische Sauerland, um sich schließlich zum Abschluß mit Siegerehrung und Abendessen im Dorinthotel in Arnsberg zu treffen.

Einen detaillierten Ãœberblick über die Veranstaltung bietet die Ausschreibung zur 24. Arnsberger ADAC Klassik „Route durch Börde und märkisches Sauerland“ mit allen wichtigen Informationen:

Ausschreibung kurz V 1 2016

 

Nachtrag, 05.09.2016:

Fahrer und Beifahrer von 75 Fahrzeugen genossen bei bestem Spätsommerwetter die 24. Arnsberger ADAC Klassik am 03.09.2016.

Die offiziellen Ergebnislisten können ab jetzt heruntergeladen werden.

Hier der Bericht in der Westfalenpost/Westfälischen Rundschau

presse-nachbericht-wr-wp

6 Kommentare zu Arnsberger Klassik 2016

  1. Hallo
    Zunächst vielen Dank für die Ausrichtung der schönen Veranstaltung mit immer gutgelaunten Streckenposten.
    Endlich war die Fahrt auch mal wieder anspruchsvoller, auch wenn ich persönlich lieber die Schleife im Sauerland mache und einige Ecken aus den Vorjahren wohlbekannt waren (Flugplatz).
    Das war nun unsere 10. Teilnahme ohne Unterbrechung, diesmal mit vier Fahrzeugen am Start. Aus der Erfahrung nicht nur der AMC Veranstaltung sondern vieler anderer Rallyes haben wir einige Vorschläge:
    Startaufstellung: Nach Baujahren und Leistungsklassen wäre viel besser, so wird man von manchem Youngtimer arg – sicher unbewusst – gejagt. Wie wäre es zB mit einem Bonus/Malus Koeffizienten entsprechend dem Alter der Fahrzeuge, dann wird es für ältere Fahrzeuge interessanter. Und vielleicht meldet man dann ja mal seinen Vor-Kriegler, aber bestimmt nicht auf Startplatz 20Plus. Persönlich finde ich eh, dass ein Oldtimer mindestens 30 Jahre alt ist.
    WP´s: Na ja, wenn schon dann bitte mit Lichtschranke oder Schlauch. Schade auch, dass die WP`s eigentlich für die Wertung wegen der geringen Punktzahl fast keine Rolle spielen. So ist Eure Veranstaltung nun eine Orientierungsfahrt, was auch vollkommen ok ist, dann aber bitte ohne WP`s oder diese wesentlich höher bewerten.
    Chinesenrallyes: Finde ich klasse, aber bitte nicht so klein klein, wie zB Parkplatz, je älter das Auto, umso größer die Strapaze (Kühlung!)
    Auswertung: Wisst ihr am besten, was für ein Streß das ist. Für den geschlauchten Teilnehmer dauert das ewig. In der Wartezeit gibt’s keine Unterhaltung, Kiddies werden nervös, etliche reisen wegen denen dann schon vorher ab, was die Kids total enttäuscht und alle anderen müssen mit dem Oldie im Dunkeln los, was immer sehr unangenehm ist. Lösung? Einen Ansatz habe ich…
    Pokalübergabe: Ich freu mich über jeden Teilnehmer und sehe mir die Autos sehr gern an. Aber geehrt und nach vorne gehören nur die ersten 10! Die dann aber bitte mit Bild des Autos über den Beamer. Alle anderen informieren sich via Aushang und nehmen gerne eine Teilnehmerplakette beim Rausgehen mit. So dauert das ewig und ist auch ziemlich peinlich und später hat man keine Lust mehr die eigentlichen Sieger zu feiern.
    Sonderpreis: Gibt es für das älteste Auto und die weiteste Anreise. Das ist in Ordnung. Wie wäre es mit einem Publikumspreis? Also die Zuschauer am Start einbinden? Und ganz wichtig einen Preis für das jüngste Team aus Fahrer und Beifahrer? Die müssen motiviert werden. Den Preis stifte ich gern.
    Fahrzeugvorstellung: Mehr Leidenschaft und Vorbereitung statt bloßen Ablesens würde man sich wünschen.
    In dem Sinne, dass der bessere Kunde der ist, der sich beschwert statt nicht mehr zu kommen freuen wir uns auf 2017!
    Ãœbrigens; Super schön finde ich immer wieder Euren Weihnachtsgruß!
    Viele Grüße Michael Becker

    • Ernst Krombusch sagt:

      Wie wär’s mal mit einer eigenen Veranstaltung?
      Da kann man es gestalten wie man will…
      Mit vielen Grüßen : Ernst Krombusch

    • AMC Admin sagt:

      Hallo Herr Becker, danke für die ausführliche Kritik. Wir sind immer für Verbesserungsvorschläge offen.

      Zunächst etwas Allgemeines: Die Fahrt IST als Orientierungsfahrt gedacht. Wir machen bewusst keine schwere sportliche, als auch keine einfache Kaffeefahrt um möglichst wenige Oldtimerfreunde auszuschließen. Es soll für jeden etwas dabei sein. Wir sind uns bewusst, dass man es mit diesem Kompromiss nicht allen Recht machen kann, insbesondere die „Profis“ wünschen sich immer, dass die Fahrt schwerer ist. Wir wollen aber die gemütlichen Genießer nicht missen.
      Falls sie die sportliche Herausforderung suchen, können sie natürlich Gruppe B fahren.

      Den ein oder anderen Vorschlag würde ich direkt einführen, leider scheitert vieles an den vorhandenen Ressourcen (=Helfern). Wir sind total froh, so viele freiwillige Helfer mobilisieren zu können, mit noch mehr könnte man natürlich noch mehr Service bieten.

      Zu den einzelnen Punkten:
      Fahrtstrecke: Wir haben gewisse Bedingungen die wir einhalten müssen bez. Sponsoren und den Genehmigungen. Die Fahrtstrecke wird abgesegnet durch die offiziellen Behörden, leider wird der Genehmigungsprozess von Jahr zu Jahr schwieriger. Dies schränkt die Auswahl der möglichen Strecken ein. Wir versuchen das Beste daraus zu machen.

      Startprozedur: Dazu muss sich ggf. jemand anderes äußern da ich selbst dort nicht involviert bin, nur so viel: Die Startnummern werden zum Teil nicht zufällig vergeben, sondern wir versuchen die, von denen wir wissen das sie schnell fahren, eher nach hinten zu schieben damit sich die Fahrt nicht so auseinander zieht. Das bedeutet leider auch, dass schnellere von hinten drücken, es ist schwierig hier einen Kompromiss zu finden. Wenn die Youngtimer vorne starten würden, hätten wir mit den Streckenposten große Probleme und diese Teilnehmer müssten zudem viel länger auf die Siegerehrung warten.
      Ich bin da aber bei ihnen, ich denke, dass man da noch optimieren kann.

      Wir diskutieren das Thema Old/Youngtimer auch, da gibt es tatsächlich verschiedene Meinungen.

      WP’s: Wir haben sehr lange gegrübelt, wie wir die WPs optimieren können. Das Problem mit Infrarot/Schlauch ist, wie bekomme ich die Startnummern ins System? Um da nicht die Kosten extrem explodieren zu lassen (Transponder, RFID o.ä.) muss ich so oder so eine Person dort stehen haben die mind. die Startnummern einträgt. Dann kann diese auch direkt die Zeit nehmen. Der große Vorteil mit den Tablets ist, diese haben Mobilfunk an Bord und können die Daten aus dem Sauerland direkt ins Auswertungsbüro funken. Das funktioniert inzwischen richtig gut und hat uns die Auswertung deutlich verkürzt.
      Ãœbrigens: Dieses Jahr hatten wir 2 WPs direkt hintereinander mit unterschiedlichen Schnitten, dies hat die Wertung ordentlich beeinflusst. Wir haben zahlreiche Teilnehmer die die Top 3 verpasst haben wegen den WP-Punkten. Ich denke das werden wir beibehalten..

      Chinesen: Ich denke da kann man drüber diskutieren. Die „Profis“ freuen sich immer über diese Knobelaufgaben auf den Parkplätzen und den Bäumen. Vielleicht kann man es für die Gruppe A noch etwas weitläufiger gestalten.

      Auswertung: Bei der Auswertung kommt alles zusammen. Wann ist der letzte Teilnehmer im Ziel? Wie schnell bekommen wir die Daten? Je schwerer die Strecke, desto länger die Auswertung da mehr Fehler gemacht werden. Und dann gibt es immer die Starter, die vergessen Name und Startnummer auf die Karte zu schreiben. Jede dieser Karten kostet mich 10 Minuten Detektivarbeit… Wenn sie 10 Jahre dabei sind, dann können sie sich sicher an Siegerehrungen um 11h erinnern. Da haben wir schon viel optimiert.
      Warum es dieses Jahr länger als das Jahr davor gedauert hat? Die letzten Teilnehmer waren wesentlich später im Ziel. Der Grund hierfür ist, dass wir dieses Jahr sowohl beim Start als auch beim Ziel nur mit max. 15 Autos gleichzeitig auf die Domplatte fahren durften. Die eigentliche Auswertung war die schnellste aller Zeiten, hat aber leider keiner gemerkt…

      Pokalübergabe: Wieder ein Thema wo die Meinungen geteilt sind. Wir bekommen auch viel Lob dafür die Hinterbänkler einzubeziehen. Unserer Erfahrung nach ist es den wenigsten peinlich und wir wollen auch den Sportsgeist ehren. Insbesondere wenn Kinder dabei sind…
      Fotos von den Siegerautos fände ich auch toll, würde aber die Siegerehrung nach hinten schieben da die Fotos nach der Auswertung erst sortiert werden müssten. Außerdem fehlt uns da ein Helfer für. Das gleiche gilt für den Publikumspreis. Wer soll die Umfrage durchführen?
      Zum Ehren der jüngsten Teilnehmer müssten wir die Geburtsdaten aufnehmen, dies wollen viele nicht. Außerdem müsste es ausgewertet werden…

      Das mit der Vorstellung lass ich mal als Geschmacksfrage stehen, ich persönlich habe da eine andere Meinung. Die Daten müssen natürlich abgelesen werden und den Rest improvisiert Rolf hervorragend, aber das ist wie gesagt meine Meinung.

      Hoffe, dass ich ihnen einen kleinen Einblick geben konnte, warum manches so läuft wie es läuft. Einige der Punkte werden wir uns genauer ansehen.

      Beste Grüße,
      Martin Schulte-Hobein

  2. Joachim Wagner sagt:

    Hallo,
    wir fanden es (im 7. Jahr ununterbrochener Teilnahme) wieder einfach nur geil. Was uns besonders gut gefallen hat, war – gerade nach letztem Jahr – das Wetter und die etwas erhöhten Ansprüche. Es war zwar manchmal echt knifflig, hat aber viel Spaß gemacht. Habt Ihr also beides super hinbekommen :). Auch den ersten Teil in der (flachen) Soester Börde hatten wir schon mal langweiliger.
    Und wenn man berücksichtigt, dass Ihr das Alles nur ehrenamtlich macht, haben wir jedenfalls an der Organisation nix zu Meckern, zumal bei einem solchen Preis-/Leistungsverhältnis. Wir sind nächstes Jahr auf alle Fälle wieder dabei.

    Viele Grüße aus OWL

    Joachim und David Wagner

  3. Frank Schäfer sagt:

    Guten Abend,
    spannende Diskussion hier … dazu auch mal meine Meinung, Startnummer 51.
    Insgesamt fand ich die diesjährige Veranstaltung wirklich sehr gelungen. Das betrifft insbesondere die Streckenführung und die Aufgaben in der sportlichen Klasse.
    Es war erkennbar anspruchsvoller als im Vorjahr, aber noch ok. Ausnahme war für mich die Gegenläufigkeit Chinesenrallye und Karte, als Ortsfremder hatte man null Chance, das zu erkennen. Besonders gut gefallen haben die kleinen Innovationen, wie der Schlenker über den Parkplatz bei Trilux und die Aufgaben am Dorint bzw. noch danach. Das fand ich sogar ziemlich kultig, diese altbekannten Orte mit Bezug zur Fahrt irgendwie neu einzubinden. Klasse. Es ist klar, dass bei Euch die Ori dominiert, allerdings sollten bei einer echten Ori auch die Baumaffen so stehen, dass man diese bei korrekter Strecke auch zweifelsfrei erkennen kann. Das war dies mal nicht immer so. Bei den Zeitprüfungen kann ich nach wie vor nicht nachvollziehen, wie da die Ergebnisse zu stande kommen. Bei der WP Flughafen war man auch irritiert, dass es keinen Start gab. Gab es bei der WP mit dem Schnittwechsel tatsächlich eine zweite Zeitnahme für den. 2. Schnitt??? Gut, die Wertung der Abweichung ist relativ großzügig, aber auch ich würde mir echte Sollzeit-WP mit Lichtschranken wünschen, von mir aus auf abgesperrten Privatgeländen. Mittagessen bei Tuflon war wirklich sehr gut und auch abends gab es diesmal nicht nur halbrohe Kartoffeln 😀
    Der Start war hingegen nicht so gelungen, aufgrund der Auflagen hat man doch sehr lange gewartet. Die Domplattenprüfung wurde auch leicht modifiziert, aber darauf könnte ich echt verzichten. Man wartet relativ lange und die Wertung hat für mich was von Würfeln. Dieses Jahr war auch vielen TN erkannbar nicht klar, wie der Ablauf sein soll. Halten im Käfig? Hier wäre eine LS-Messung einfach viel sauberer.
    Die weiter oben geführte Diskussion zu Old- und Youngtimern kann ich nach wie vor nicht nachvollziehen. Beide Fahrzeuggruppen haben doch ihre Berechtigung. Und die Youngtimer von heute sind die Oldtimer von morgen. Gerade wenn ich Nachwuchs ranzüchten will, kann ich nicht nur auf Oldtimer setzen. Dass Youngtimer die Oldtimer jagen, halte ich für ein Gerücht. Allerdings sollte man auch mal den Weg frei machen, wenn es hinter einem jemand erkannbar eilig hat… die Zeit war ja dieses Jahr doch recht knapp.
    Insgesamt wie gesagt sehr gelungen und weiter so mit kleineren Modifkationen!
    Tolles Team!

  4. Sonja Trapp sagt:

    Wir möchten uns auf diesem Weg für die tolle Veranstaltung bedanken und vor allem auch bei Herrn Schulte-Hobein für die wirklich super ausführlich erklärte Fehlerbeschreibung unserer Bordkarten.

    Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

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