03.11.2019 / Siegerehrung Oldtimer Cup Westfalen-Lippe / Stemwede

Am ersten November-Wochenende fand im Berggasthof Wilhelmshöhe auf dem Stemweder Berg die feierliche Siegerehrung des ADAC Oldtimer Cup Westfalen-Lippe statt. Es gab die Kategorien Sportlich, Tourensportlich und Motorräder.

Wie in den Vorjahren war es auch 2019 eine sehr schöne Veranstaltung mit dem passenden feierlichen, aber nicht zu steifen Rahmen. Der Berggasthof überzeugte wieder einmal mit dem hervorragenden Essen und passenden Weinen.

In den kurzen Ansprachen der ADAC-Offiziellen wurden aktuelle Themen, wie z.B. E-Mobilität aufgegriffen und deutlich gemacht, dass unser Hobby keinesfalls eine Selbstverständlichkeit (mehr) ist. Daher der Aufruf, aktiv zu sein, aktiv zu werben und sich um den Nachwuchs zu kümmern. In diesem Zusammenhang soll wohl 2020 auch eine eigene Youngtimer-Serie gestartet werden. Das klingt sehr interessant und wir hoffen, dass sich diese Idee dann auch tatsächlich materialisiert. Zu Recht viel Applaus bekam Wolf-Otto Weitekamp, der seit nunmehr 21 Jahren den guten Geist dieser Serie verkörpert, für sein Engagement, aber auch den Hinweis, man sollte bei allem Ehrgeiz auch mal den „Streit“ um die Hunderstel Sekunden vergessen und sich am gemeinsamen Hobby erfreuen.

Beim Essen bzw. den vielzitierten „Benzingesprächen“ kam man gut in Kontakt mit bisher unbekannten Menschen aus der Motorrad- oder Veranstalter-Szene, die ebenfalls einen schönen Humor hatten. Das ganz große „Versacken“ am Ende blieb aus, aber das war vielleicht auch gut so.

Nicht nur für Rallyeteilnehmer empfiehlt es sich, den Stemweder Berg zu Fuß zu erkunden. Einige gut beschilderte Wanderwege führen vom Berggasthof durch die schöne umliegende Natur.

12.10.2019 / Rallye Ruhrgebiet Classic / Bochum

Seit dem 2016er Relaunch erfreut sich die Rallye Ruhrgebiet Classic konstanter Beliebtheit. Neben viel Industriekultur-Flair bekommt man einen guten Mix aus Orientierungs- und Zeitaufgaben geboten. Allerdings hat auch das Niveau wieder angezogen. 2019 wird daher erstmalig eine gesonderte „Rookie-Klasse“ angeboten. Damit nähert man sich wieder der eher klassischen Einteilung in Wandern/Touristen und Tourensport/Sport. Die Ankündigung von „Georgs Spezialetappen“ lässt darauf schließen, dass es wieder einige Schmakazien geben wird, für den diese Veranstaltung auch bekannt ist. Was ist es dieses Mal? Fiese Kreisverkehre? Per Chinesen durch ein Parkhaus? Eine Rollprüfung? Wahrscheinlich wieder was neues. .. 🙂

12.10.2019 Rallye Ruhrgebiet Classic Veranstalter: MSC Ruhrblitz e.V. im ADAC
Team: André Behrensdorf / Frank Schäfer auf BMW 2002 ti

Mit insgesamt 75 Teilnehmern, davon 15 in der neuen „Rookie-Klasse“, hatte die Veranstaltung eine Rekord-Teilnehmerzahl. Daher auch die Verlagerung in die Gastronomie im Stadtpark. Eine beeindruckende Kulisse mit ausreichend Stellplätzen, leider konnte die Kulinarik nicht ganz mithalten.

Die Aufgabenstellung wie in den Vorjahren Ruhrblitz-typisch… ein guter Mix aus Ori, diversen Zeitprüfungen, kleinen Ecken in den Karten sowie ausgewählten Spezialetappen. Diese sind dann als Kombination aus Ori und GLP gestaltet. Als Neuheit, darauf wurde bei der entspannten Fahrerbesprechung hingewiesen, sollten dieses Jahr kleine rote Punkte hinzukommen. Dumm nur, dass die Karten insgesamt einen hohen Rotanteil hatten und zudem ziemlich verpixelt rüber kamen. Hier waren wir z.B. von der letzten Veranstaltung am Stemweder Berg mit den kristallklaren Drucken offenbar etwas verwöhnt. Man muss aber auch sagen, dass das Kartenmaterial in Bochum zwar nicht so gut war, dies aber in der Lösung der Aufgaben nachher keine Nachteile brachte. Hier wirkten die Aufgaben zu Beginn sogar etwas schwieriger, als sie dann tatsächlich waren. Und so viele rote Punkte gab es auch gar nicht.

Ziemlich zum Beginn ging es nach 2 Zeitprüfungen auf das inzwischen legendäre Gelände der Ruhr-Universität mit einem Gewirr aus Straßen und Parkplätzen. Hier zeigte sich die Rotlastigkeit in besonderem Maße. Finde eine rote Linie gezeichnet durch komplett rote Gebäude. Definitiv keine Aufgabe für Menschen mit einer Rot-Grün-Schwäche (hier unpolitisch gemeint…). Eine etwas unpräzise platzierte Ausschnittsvergrößerung schaffte weitere Verwirrung und wir konnten eigentlich nicht richtig glauben, dass in diesem ganzen Abschnitt wirklich nur zwei stumme Kontrollen platziert waren. War aber so. Die Passage Ruhruni hat uns gut gefallen, ist mal was anderes!

Finde die rote Linie!

„Etwas anderes“ kam dann auch später nach der ZK1. In einem Gewerbegebiet gab es eine Chinesenrallye mit insgesamt 31 unkilometrierten Zeichen. Zudem war hier die GLP 4 platziert, 9,14 Kilometer in 17:45 Minuten. Die Chinesendarstellung war sehr sauber und eigentlich konnte man sich bei guter Konzentration kaum verfahren. Es gab einige Stempelposten, die wirklich einen super Job machten, aber auch die inzwischen bekannten Kreisverkehre. Durchfahren oder nicht, ist hier zu entscheiden. Ist ja bekannt. Dumm nur, wenn man dann trotz richtiger Strecke im entscheidenden Moment indisponiert ist und die richtige Zahl nicht aufschreibt. Es gibt ja ein eigenes Buch mit Lern-DVD zur „Fahrer-Beifahrer-Kommunikation“ und ich meine, ich hätte dazu auch mal was geschrieben… vielleicht einfach nochmal nachlesen…!

Am Ende dieser Ori-Etappe war dann noch eine Finte eingebaut. Die letzten beiden Chinesen waren noch offen, da erreichte man schon die gelbe Flagge mit der Zielankündigung. Nanu?? Wie das? Da wir reichlich Vorzeit hatten, konnten wir die Situation besprechen. Aus der Karte war deutlich erkennbar, dass der angezeigte Kreisverkehr NACH dem Ziel kam. Aha! Zudem kann man bei einem T-Stück kaum falsch fahren. GLP-Ziel und Ori-Ziel waren also nicht identisch! Das sollte wohl die Teilnehmer verwirren und hat wohl auch vielfach geklappt… !

Geballte Chinesen.

Im Bergischen Land waren weite Teile der Strecke ähnlich wie 2016 ausgestaltet, so wurde u.a. die Rollprüfung über 8 Sekunden wieder in das Programm aufgenommen, und zwar gleich zwei Mal. Es gab viele sehr bergige Streckenabschnitte durch wunderschöne Landschaft mit Weitblicken, Wäldern und vielen Kurven. Allerdings war bzw. ist der Zustand der Straßen hier (NRW-typisch) absolut grottig. Man rumpelt und hoppelt die Straßenschäden entlang ohne Ende. Kurz vor der Mittagspause war dann zumindest der Beifahrer doch etwas „auf“. Man braucht hier schon einen stabilen Magen.

Die Mittagspause war wiederum im Bergerhof im bergischen Land, einem offenbar beliebten Ausflugsziel. Hier war eine Menge los, vor allem viel Verkehr der Ausflügler. Die Verpflegung war hier sehr gut, aber die Rahmenbedingungen suboptimal. Man musste sehr lange warten und Schlange stehen und die Damen an der Ausgabe waren doch sehr unfreundlich und ruppig. Hier bekam man ungefragt den ein oder anderen unnötigen und unpassenden Spruch zu hören, den man auch nicht mehr als „Ruhrpott-Charme“ weglächeln konnte. Als Gast (!) fühlte man sich hier definitiv nicht. Schade. Ich überlege ja, ob ich noch so eine Art Gastroführer für Oldtimerrallyes schreiben soll… Die sanitären Anlagen im Bergerhof wären sicherlich ein eigenes Kapitel wert, wie es nicht sein sollte. Das erinnerte mehr so an französische WC´s an Autobahnraststätten in den 70er Jahren…

Zurück zur Veranstaltung. Hier gab es am Nachmittag nur noch ca. 60 KM Strecke, dafür aber eine weitere besondere Aufgabe im inzwischen dafür bekannten Gelände der ehemaligen Henrichshütte in Hattingen. Sowohl die Ruhrblitze als auch die Remscheider Kamele haben hier schon Station gemacht. Ein Kartenskizzen-Labyrinth wurde mit einer GLP über 21 Minuten kombiniert. Ähnlich wie im letzten Jahr bei Phoenix West kam es auch hier darauf an, an den entscheidenden Stellen das Einbahnstraßenprinzip und Kreuzungsverbot zu beachten. Auch dieses Mal konnte diese Aufgabe aber auch schon vor dem Start gut gelöst werden, da es unterwegs keine Fallen gab. Auf dieser Strecke kam dann noch einmal etwas echtes Rallye-Feeling auf!

Ähnlich wie 2018 – Spezialetappe im alten Stahlwerk Hattingen.

Den Abschluss fand die Fahrt wieder auf dem Bongard-Boulevard in Bochum-City mit Zielbogen, Sekt und einer letzten 9-Sekunden-Prüfung. Dieses Mal war doch recht viel Publikum erschienen und es versammelten sich diverse Hobbyfotografen rund um die geparkten Boliden.

Bei der Ankunft im Ziellokal im Bochumer Stadtpark konnte man direkt nahtlos zum Abendessen übergehen. Vor dem Essen bzw. der Buffeteröffnung gab es weder „Gebet noch Stuhlkreis“. Allerdings war der Hinweis „einfaches“ Abendessen in der Ausschreibung zu Recht vermerkt. So konnten Qualität und Quantität leider mit dem schicken Ambiente nicht mithalten. Die Verpflegung im urigen Gasthaus Goerke in den Vorjahren war deutlich besser.

Die Musterbordkarten und GLP-Ergebnisse hingen sehr früh und dieses Mal gab es auch kaum Diskussionen oder sonstige Verzögerungen. Auch das spricht für eine professionelle, saubere Aufgabenstellung und Veranstaltung.

Bei der Siegerehrung gab es Überraschungen. Nicht ganz wie erwartet, hatten doch viele Teilnehmer (wir auch) Fehler in der Bordkarte gemacht, so dass die Wertung in den oberen Rängen nicht ausschließlich von den GLP-Zeiten abhing. Zudem hatten einige Teilnehmer vormittags Probleme mit den ZK-Zeiten gehabt, wobei die Durchfahrt der Ruhr-Uni oftmals für zeitweise Des-Orientierung gesorgt hatte (bei uns nicht). Insofern sah man das ein oder andere „Favoritensterben“, auch bei Teams, die sonst eher in der sportlichen Klasse starten, die es beim Ruhrblitz ja nicht mehr gibt. Wir konnten uns trotz Formschwäche am Ende der Saison noch den 2. Platz in der Klasse sichern. Ohne die verlorene „7“ wäre auch noch Rang 5 Gesamt drin gewesen, aber wie heißt es so schön: „hätte, hätte, Steuerkette“! Dafür gab es aber noch den Mannschaftpokal Nr. 1 im Team „Null zwo & Co.“ zusammen mit Britta & Olaf Nattenberg, Hans Störmann & Christian Peuker sowie Jörg Stursberg & Kurt Distel!

02 & Co.

Fazit: Wieder eine gelungene, routinierte Veranstaltung im Mix aus Industriekultur, bergischem Land, Ori, GLP und ZK. Nettes Ambiente und schnelle Auswertung. Die Verlagerung des Rallye-Zentrums hat aus Teilnehmersicht nicht nur Vorteile und über die Qualität der Karten könnte man noch mal nachdenken. Insgesamt wieder ein sehr gelungener Saisonabschluss. Nicht zu vergessen: Auch dieses Jahr hat der Wettergott mitgemacht. Auch ohne Gebet …

P.S. Neues aus der Rubrik „was ich mir von manchen Teilnehmern wünsche“:

  • Weniger Gedränge am Aushang, man sollte dem Fahrtleiter mindestens den Platz lassen, um die Ergebnisse aufzuhängen
  • Auch wenn man seinen Pokal schon bekommen hat, bei der Siegerehrung bleiben. Den Sprecher am Ende noch ausreden lassen und nicht schon in Scharen zum Ausgang strömen
  • Wenn man auf der Strecke erkennbar im langsameren Fahrzeug sitzt und andere Teilnehmer hinter einem ebenfalls erkennbar Zeitnot haben, einfach mal rechts ranfahren und/oder überholen lassen. Das tut nicht weh

Dieses Mal gleich zwei Galerien mit wunderbaren Bildern bei Dr. No, dem Herrscher der Leica.

http://02er.blogspot.com/2019/10/saisonabbschluss-ralley-ruhrgebiet.html

http://02er.blogspot.com/2019/10/saisonabbschluss-ralley-ruhrgebiet_13.html

Ergebnisse und Bilder auf der offiziellen Internetseite:
https://www.ruhrblitz.de/index.php?template=article&apid=165&pcid=1&pdid=29

28.09.2019 / Rallye Stemweder Berg Historic / Stemwede

Der AMC Stemweder Berg lädt zur gleichnamigen Oldtimer-Rallye auf dem gleichnamigen Berg mit Start und Ziel im Hotel/Restaurant Wilhelmshöhe.

Wie im Vorjahr ist die Teilnehmerzahl eher „klein, aber fein“. Nur 46 Teilnehmer insgesamt, davon jedoch 17 (37%) in der sportlichen Klasse und somit 29 in der touristischen Wertung. Touristisch ist jedoch relativ, denn die Rallye Stemweder Berg Historic ist für ihre anspruchsvollen Orientierungs- und Zeitprüfungen bekannt. Allerdings auch für einen blitzsauberen und organisatorisch perfekten Ablauf. Die Teilnehmerzahl mag vergleichsweise überschaubar sein, allerdings trifft sich hier zum Saisonende und dem letzten Lauf des OWL-Cup die „Creme de la Creme“ der Oldtimerrallye-Szene… oder sagen wir es weniger pathetisch: man trifft viele bekannte und erfolgreiche Gesichter. Da die Cup-Wertungen am Ende fast alle noch einmal knapp geworden sind, darf auch von einer gewissen Spannung ausgegangen werden…

Spannung kommt auch auf angesichts einer neuen Teamzusammensetzung. Fremdgehen war hier und heute mal erlaubt 🙂

28.09.2019 49. ADAC Rallye Stemweder Berg Historic
Veranstalter: AMC Stemweder Berg e.V. im ADAC
Team: Olaf Nattenberg / Frank Schäfer auf BMW 1802

Sehr frühzeitig trafen die Teilnehmer im Berggasthof Wilhelmshöhe auf dem Stemweder Berg ein. Der Oldtimerfreund ist gerne auch ein Frühaufsteher (ich nicht). Bei überraschend gutem Wetter wurden die Rallyeschilder platziert. Eine Fahrerbesprechung gab es nicht, denn – so der Fahrtleiter – „es steht ja alles in den Unterlagen“. In der Tat, die Unterlagen bei dieser Veranstaltung sind blitzsauber und lassen kaum Raum für Interpretationen und Spekulationen. Analog zum letzten Jahr gab es mehrere Fahrabschnitte mit ZK, dazu insgesamt drei Orientierungsetappen und vier Sollzeitprüfungen, diese jeweils mit drei Messungen. D.h. am Ende zwölf Zeiten, die in die Wertung eingehen. Und das ist die „touristische“ Klasse…

Wie im letzten Jahr wurden schon zu Beginn keine Gefangenen gemacht. DIrekt mit dem Start fuhr man in die erste Zeit-Wertungsprüfung über 22 Minuten und 15 Sekunden. Die Strecke wurde auch innerhalb der WP (und auch innerhalb von Ortschaften) mit Baumaffen kontrolliert. Die Herausforderung lag darin, auch innerhalb der WP unter Zeitdruck nicht die richtige Strecke zu verlieren.

Das Bordbuch war von gewohnt hoher Qualität. Selten bekommt man so hervorragende Fahrtunterlagen. Die Kartendarstellung ist brilliant und messerscharf, es sind quasi einzelne Bäume eingezeichnet 🙂

Vom Stemweder Berg aus ging es Richtung Osten, die Mittagspause war im Museumshof in Rahden. Luftlinie ist das nicht so weit, aber in den Orientierungsetappen wurden einige Schleifen gedreht. In bester Ori-Tradition wurden in höchst effizienter Weise OK und DK mehrfach genutzt. Dabei waren die OE-Schilder immer gut sichtbar platziert und niemals versteckt oder gar parallel zu Strasse aufgestellt. Hier herrscht die alte Schule der Oldtimer-Rallyes, und das ist positiv gemeint.

Ein Höhepunkt war die OE 2 südlich von Rahden in einem Gewerbegebiet mit mehrfacher Befahrung von zwei Parkplätzen. Hier gab es allerdings auch die einzige Irritation. Zwei Strecken waren möglich, beide waren laut Tripmaster exakt gleich lang (0,11 Km). Was der Fahrtleiter hier vorhatte bleibt im Ungewissen, am Ende wurden jedenfalls beide Varianten als gültig gewertet.

Auf der Rückfahrt in Richtung Stemweder Berg wurde im Ort Oppenwehe die Konzentration von Fahrer und Beifahrer noch einmal gefordert. Auf sieben Seiten ging es in mehreren Kreisen durch den Ort und darüber hinaus. Hier war höchste Aufmerksamkeit gefordert, um die Regeln von Gegenläufigkeit und Kreuzungsverbot einzuhalten.

Danach setzte doch noch der Regen ein. Die letzte SZP war ein weiterer Höhepunkt.
Im strömendem Regen, mit einer Kreuzung, Gegenverkehr, diversen Hunden auf der Strecke sowie einer Baustelle mit Kabelverlegern musste man wirklich höllisch aufpassen. Apropos aufpassen: die Anwohner waren weit überwiegend sehr freundlich gesonnen und winkten, zum Teil mit Kind und/oder Bier, den Oldtimerfreunden zu. Saturdays for Classic Cars! 🙂 In dieser Gegend ist mal allerdings ohne KFZ auch total aufgeschmissen…

Zurück zum Thema. Am Ziel erwartete einen ein Sektempfang und eine sehr schöne Plakette. Legendär ist auch das Abendessen im Hotel/Restaurant. Da gab es dieses Jahr keine Ausnahme! Die Verpflegung ist hier wirklich Benchmark.

Unerwartet etwas geschwächelt hat die Veranstaltung hingegen bei der Auswertung. Die Musterbordkarten hingen sehr früh, aber die Auswertung dauerte immer länger. Dann entsteht so eine Art „Teilnehmerfunk“ in der Gerüchteküche. Angesichts der Top-Unterlagen konnte es kaum Unstimmigkeiten geben, oder doch?! Offenbar sahen sich einige Teilnehmer veranlasst, gegen dieses und jenes zu protestieren. Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt es bekantlich an der Badehose. So auch hier. Unterwegs stand an der Strecke z.B. auch ein Schild (Baumaffe) einer anderen Veranstaltung. Nicht weiss, sondern rot. Mit einer anderen Schriftart und mit anderem Veranstalterlogo. Trotzdem wurde es zum Teil aufgeschrieben. Eindeutig ein Fehler. Gegen diese Wertung wurde protestiert. Leider hat der Veranstalter hier das Fass aufgemacht und diesem Protest nachgegeben. Ich frage mich: warum? Weil man doch die richtige Strecke gefahren ist? Damit hätte ich die Begründung, so ziemlich alles am Wegesrand aufzuschreiben: Orteingangsschilder, Hausnummern, Kennzeichen, etc. Hauptsache, richtiger Weg. Danach lasse ich mir dann mittels Protest wieder alles neutralisieren. Das kann es nicht sein.. Am Ende gab es Gerüchte, dass einzelne Teilnehmer sogar die Neutralisierung der gesamten Zeitwertungen des ganzen Tages fordern! Habe ich auch noch nie gehört. Ist das noch Hobby oder hat man dann den Einspruch beim Bundesverfassungsgericht schon mal vorformuliert? Das „Abwehren“ solcher Begehrlichkeiten kostete wohl Zeit.

Immerhin, weitere Anpassungen gab es nicht und so konnte zu vorgerückter Stunde bei leicht gelichteten Reihen die Siegerehrung starten. Dabei zeigte sich in der touristischen Klasse das hohe Niveau der Teilnehmer mit vielen Experten. Auf den ersten sechs Plätzen gab es null Fehler im Bordbuch, so dass hier die Zeitwertungen die Entscheidung brachten. Auf unserer ersten gemeinsamen Fahrt konnte der Herrscher der Domplatte auch in Stemwede durchaus überzeugen und für uns den 2. Platz in der Klasse und den 4 Rang gesamt herausfahren. Fremdgehen kann sich also durchaus lohnen 🙂 🙂

Fazit: Sicherlich eine der besten Oldtimer-Veranstaltungen, die wir kennen. Extrem korrekte Aufgabenstellung und kristallklares Roadbook. Schöne Landschaft und Streckenführung und bestes Essen!

Der gelbe Kadett fährt über meinen Fuß !!! 🙁

Hier viele schöne Bilder von Dr. No:

http://02er.blogspot.com/2019/09/stemweder-berg-historic-mit-frank.html

14.09.2019 / 14. Kiepenkerl Klassik / Münster

Oldtimer-Rallye vor der Haustür. Und vor allem: einmal im gelben Kadett mitfahren! 🙂

14.09.2019 14. ADAC Kiepenkerl Klassik
Veranstalter: AC Münster e.V. im ADAC
Team: Hans Störmann / Frank Schäfer auf Opel Kadett GT/E

Die Kiepenkerl Klassik fand bereits zum 14. Mal statt, dieses Jahr mit Start und Ziel im Autohaus Bleker im neuen Gewerbegebiet Münster-Hiltrup mit eigener Autobahnabfahrt. Verkehrstechnisch also gut gelegen. Nach sehr unterschiedlichen Erfahrungen in den letzten Jahren wollte ich an dieser Veranstaltung eigentlich nicht mehr teilnehmen. Aber es gibt Angebote, die man nicht ablehnen kann. Da der Beifahrer von Hans Störmann am Gardasee weilte, konnte ich den Beifahrerplatz im gelb-schwarzen Rallye Kadett mit ca. 215 PS besetzen! Vor einigen Jahren waren wir bereits am Stemweder Berg und in Herford zusammen gefahren (damals noch auf Alfa Spider), dieses Mal wollten wir direkt vor der Haustüre mal schauen, was drin ist. Da die KK erfahrungsgemäß nicht besonders anspruchsvoll ist, haben wir direkt in der tourensportlichen Klasse gemeldet, die für den Classic Revival Pokal des ADAC gewertet wird.

Bekannterweise sind Autohäuser als Start- und Ziellokal nicht mein Ding. Auch hier und heute galt die Devise: 100 Teilnehmer und 1 WC 🙂 Auch wenn das von Maserati war… 100 Teilnehmer verteilt auf 50 Fahrzeuge, versteht sich. Schon auffällig, wenn dann in der Lokalpresse von 80 oder gar „ca. 100“ Teilnehmern die Rede ist. Die Verpflegung war jedenfalls sehr gut und durch ein Cateringunternehmen gewährleistet. Also keine Beschwerden über dünne Suppen oder Brötchen vom Vormittag wie noch 2017.

Das Bordbuch des ganzen Tages bekam man bei der Papierabnahme. Man konnte sich schon einmal einlesen und bei der Fahrerbesprechung Fragen stellen. Fahrauftrag 14 schien es in sich zu haben . Eine Ori-Etappe in einem Gewerbegebiet nach Google Maps- Kartenaufsicht. „Fahren Sie die Aufgabe von A nach E – Strich – Punkt“. Ok, mal sehen. In der Karte war aber auch ein Pfeil eingezeichnet! Mhm. Im Text fand sich dazu die Aussage: „Der Pfeil gibt an der abknickenden Vorfahrt die Richtung vor“. Auf Nachfrage wurde bestätigt, dass der Pfeil kein Aufgabenteil ist. Andere Teilnehmer bekamen auf individuelle Anfrage jedoch die Auskunft, dass der Pfeil schon ein Aufgabenteil ist. Sonst wäre diese auch kaum lösbar gewesen.

Ansonsten war das Roadbook sehr gut lesbar und von guter Druckqualität. Los ging es um 10 Uhr 10 direkt nach dem Start mit einer 8 Sekunden Prüfung, die an einer unbekannten Stellen innerhalb der Karte stand. Durchaus tricky und nicht ohne Anspruch. Dann ging es weiter durch das sonnige Münsterland in Richtung Lüdinghausen und Dülmen. Recht schnell erreichten wir besagtes Industriegebiet (s.o.) und das Grübeln begann. Tatsächlich sollte der Pfeil wie ein Strich befahren werden und die Pfeilspitze vom Pfeil sollte man sich wegdenken, denn die gab nur die Richtung vor. (????) Unnötig, sowas. Auch ohne Spitze hätte man das lösen können. Dann kam innerhalb der Ori die WP 2 mit 440 Meter in einem Wendehammer. Die Sollzeit war in den Ausführungsbestimmungen mit 50 Sekunden angegeben. Leider stand direkt unter der Aufgabe im Roadbook die Sollzeit von 55 Sekunden. Wir haben dann die Streckenposten gefragt: 55 Sekunden sollte die richtige Zeit sein. Am Ende wurden dann doch 50 Sekunden gewertet und noch später wurde auf 55 Sekunden korrigiert. Sehr unnötig sowas! Direkt danach mussten noch zwei Punkte und zwei Striche in der richtigen Reihenfolge gefahren werden. Hier begann das große Gekreisel. Auf der kürzesten Strecke von Aufgabenteil zu Aufgabenteil standen exakt null Kontrollen. Sehr merkwürdig! Nach einigem Hin- und Hergefahre entdeckten wir insgesamt drei Baumaffen in die andere Richtung. Nach langen Diskussionen im Cockpit entschieden wir uns dafür, diese 3 Kontrollen in die Bordkarte einzutragen, weil „der Veranstalter das wohl so meint“. Korrekt war das aber nicht.

Eine weitere Besonderheit waren kleine rote Punkte, die bei kleinen Kartenausschnitten auftauchten. Die hätte man nie und nimmer (ohne Allradantrieb) fahren können. Das war aber auch nicht so gedacht, sondern es waren nur die Meßpunkte für den Tripmaster. Auch höchst ungewöhnlich.

Apropos Tripmaster: die Kilometrierung war wirklich vorbildlich genau! Vor der Mittagspause musste dann eine 30/60 Prüfung zweimal absolviert werden. Diese Prüfungen erfreuen sich weiterhin zunehmender Beliebtheit bei den Veranstaltern. Vor der Prüfung hing in einer recht scharfen Rechtskurve an der Innenseite der Baumaffe „P“. Und er hing da parallel zur Fahrtrichtung, also durchaus absichtich so aufgehängt, dass man ihn gerne übersieht. Später hing ein „X“ in einer weiteren Abzweigung widerum parallel zur Fahrtrichtung an der Innenseite. Diese Kontrolle haben wir wohl nur deswegen gesehen, da wir uns kurz vorher verfahren hatten und daher von der anderen Seite gefahren kamen. Glück gehört auch immer dazu! Im weiteren Verlauf haben wir dann aber eine „2“ offenbar übersehen, bisschen blöd wenn man auf der Idealstrecke unterwegs ist…

Nach der unspektakulären Mittagspause in einem Autohaus folgte ein Streckenabschnitt durch die Baumberge. Hier zeigt sich das Münsterland von seiner schönsten Seite. Die Aufgabenstellung war aber nicht ganz so spannend, es passierte nicht mehr viel. In FA 13 wurde es noch einmal komisch. An zwei Stellen waren Veranstaltermarkierungen so platziert, dass die Idealstrecke unterbrochen war. In den Ausführungsbestimmungen war dazu eindeutig geschrieben: „Veranstaltermarkierungen unterbrechen die Doppellinigkeit“.

FA 13 wäre damit nicht lösbar gewesen. Allerdings hatten wir das morgens schon gesehen und per „Teilnehmerfunk“ hatte es sich rumgesprochen, dass der Veranstalter das „gar nicht so meint“. Warum nur wird es dann so explizit formuliert?

An der WP 4 wurde unvermittelt eine Zielzeit auf der Bordkarte eingetragen. Nanu, warum ZK? Diese war im Roadbook nicht eingezeichnet. Zum Glück war Vorzeit erlaubt, sonst hätten wir hier massiv Strafpunkte kassiert. Im weiteren Verlauf war auch für den Abschnitt ZK 4 bis ZK 5 überhaupt keine Sollzeit angegeben.

Die WP 4 in der Nähe von Roxel/Mecklenbeck war als Rundkurs angelegt und mit Chinesen beschrieben. Start war gleich Ziel und das auf einem schmalen Wirtschaftsweg, wo keine 2 Fahrzeuge nebeneinander passen. Zum Glück waren wir weit vorne im Teilnehmerfeld. Denn so eine Konstruktion bedingt eigentlich automatisch, dass es zu „Begegnungen“ und Konflikten zwischen Teilnehmern kommt. Die Situation wurde noch „interessanter“ durch riesige Landmaschinen und Fahrradfahrer, die hier auch die Wege bevölkerten. Daumen drücken, dass bei so einer GLP im öffentlichen Straßenverkehr nicht mal was passiert!

Nach der Kaffeepause mit leckerem Kuchen bei Beresa in Steinfurt-Borghorst sollten noch 2,5 Stunden bis zum Ziel in Hiltrup gefahren werden. Das kam uns schon komisch vor. Tatsächlich hatten wir dann im Ziel ganze 1.20 Stunden Vorzeit. Im letzten Abschnitt gab es überhaupt keine Aufgaben mehr und auch kaum noch Kontrollen.

Es gab allerdings noch eine letzte WP: „Streckenlänge 25 Meter, die Sollzeit ist Ihnen bekannt“. Woher sollte die nun bekannt sein? Ja, man sollte wohl die Sollzeit von vormittags wiederholen (8 Sekunden). Kann man das dann nicht direkt schreiben. Wir halten sowas für dummes Zeug.

Den Heimvorteil habe ich genutzt und war noch ca. 2 Stunden zuhause auf dem Balkon statt im Autohaus. Aber ich hätte mir durchaus mehr Zeit lassen können. Trotz der frühen Ankunft und der überschaubaren Zahl der Teilnehmer gab es lange keine Aushänge mit Ergebnissen. Als diese dann kamen gab es viele Fragezeichen auf den Gesichtern der Teilnehmer und entsprechend auch viele Rückfragen. Insgesamt hat sich ja das Auswertungschaos dieses Jahr in Grenzen gehalten, aber bei der KK 2019 hat es wieder voll zugeschlagen. Die Zeitwertungen stimmten vorne und hinten nicht. Die Summierung der Werte in einer Zeile war falsch und diverse Teilnehmer beschwerten sich auch wegen der trickreich aufgehängten Baumaffen (parallel zur Straße). Leider ist der Veranstalter hier in vielen Fällen eingeknickt. Auch ich halte latent verstecke Baumaffen für nicht zielführend. Aber, wenn man sich dafür entscheidet, dann sollte man das auch durchziehen. Schließlich war das kein Fehler und es galt für alle Teilnehmer gleichermaßen. Viel schlimmer finde ich, dass einfache Plausibilitätschecks nicht erfolgt sind und die Ergebnisse immer weiter verschlimmbessert wurden. Auch die Mitarbeiter des Catering-Unternehmens wurden unruhig. Die hatten mit einem Ende um 19.30 Uhr gerechnet. Kurz vor 22 Uhr wurde die Veranstaltung dann ohne Siegerehrung und ohne finale/korrekte Ergebnisliste abgebrochen. Wie fast immer ist dann die arme „Technik“ schuld, die kann sich ja mangels Stimme auch nicht wehren!!! Etwas fassungslos machte man sich auf den Heimweg, der ja recht kurz war. Aber wenn ich mir vorstelle, ich wäre z.B wegen des Classic Revival Pokals aus, sagen wir, Hannover extra nach Münster gekommen???

Die Ergebnisliste wurde am Folgetag ins Internet gestellt. Leider waren auch hier noch Fehler enthalten (es wurden mehr als 7 Strafpunkte für eine WP ausgewiesen, obwohl die Maximalstrafpunktzahl 5 Punkte sind).

Fazit: Grundsätzlich anfängergeeignete Veranstaltung mit sehr leichten Aufgaben. Sehr schöne Streckenführung am Vormittag und sauberes Roadbook mit exakter Kilometrierung. Aber viel zu viele Fehler bzw. Widersprüchlichkeiten in der Aufgabenstellung. Eine Veranstaltung mit 13 Jahren Erfahrung und dann ohne korrekte Ergebnislisten und ohne Siegerehrung am Abend? Geht gar nicht. Gerade Anfänger könnten somit nicht den besten Eindruck vom Oldtimersport bekommen. Schade! Es wäre auch schön, wenn man seitens des Veranstalters so einen Hauch von Kritikfähigkeit spüren würde.

Unabhängig von diesen desolaten Rahmenbedingungen bleibt festzuhalten, dass wir sehr viel Spass zusammen gehabt haben und auch viele nette Menschen unter den Teilnehmern (wieder-)getroffen haben! Der RTCH hat sich auch wieder bewährt!

P.S.
Grüße an Cäsar! („Ist das ein Hund?“) 🙂 🙂 🙂

P.P.S.
Als die Veranstaltung abgebrochen wurde, ist ja das zeitnahe Nachsenden der Pokale per Post versprochen worden. Das war am 14.09. – zwei Wochen später herrscht immer noch Funkstille.

Ergebnisliste um 21:04 Uhr.
Ergebnisliste um 21:40 Uhr.

31.08.2019 / 39. ADAC Cheruskerfahrt „Klassik“ / Detmold

Mit Start und Ziel am Herrmannsdenkmal und damit auf der Grotenburg in 386 Meter Höhe im Teutoburger Wald befährt man auf der Cheruskerfahrt wahrlich eine historische Gegend!

Hier wacht Arminius, der Namenspatron des MSC Hermannsdenkmal.

Auch die Cheruskerfahrt selber hat eine lange Geschichte. Die erste Veranstaltung „Rund ums Hermannsdenkmal“ mit einer Distanz von 720 Km wurde bereits 1962 veranstaltet . Es folgten glorreiche Rallyezeiten in der Bielefelder Senne, bis der Rallyesport aufgrund von „Umweltschutz“ keine Genehmigungen mehr bekam.
2005 erfolgte die Wiederauferstehung als Oldtimerveranstaltung.

Die Cheruskerfahrt ist Bestandteile einer Reihe von „Cups“ (das hat nichts mit Körbchengrößen zu tun…) . Neben dem Oldtimer Cup Westfalen-Lippe, dem Classic Revival Pokal und der Classic Car Challenge zählte dieses Jahr auch der Norddeutsche ADAC Oldtimer Cup dazu. Dies erklärt die Vielzahl der Teilnehmer aus dem hohen Norden: viele aus Hamburg, aber auch aus Kiel, Lübeck, oder „hinter Kassel“ waren dabei.

31.08.2019 39. ADAC Cheruskerfahrt „Klassik“
Veranstalter: MSC Hermannsdenkmal e.V. im ADAC
Team: André Behrensdorf / Frank Schäfer auf BMW 2002 ti

„Auf der Suche nach der perfekten Strecke“– so beschreiben die Organisatoren der Cheruskerfahrt Klassik ihre Ambitionen für die Ausarbeitung des Roadbooks und der Aufgabenstellungen. Nach der Fahrt muss man sagen: es ist ihnen gelungen!
Alleine Start und Ziel am Hermannsdenkmal bieten ein besonderes Flair. Dieses Jahr war auch die Streckenführung durch den Teutoburger Wald in Richtung Weser und durch das Weserbergland ganz hervorragend gelungen. Wunderschöne Landschaft, tolles Wetter und kleine und kleinste Straßen sorgten für Begeisterung.

Wunderschöne Strecke durch das Weserbergland.

Die Mittagspause war dann in Polle, direkt an der Weser und der Weserfähre, im Restaurant „Graf Everstein“. Hier konnte man den Weitblick in die Berge genießen und es kam so etwas wie Urlaubsstimmung auf.

Die Orientierungsaufgaben in der touristischen Klasse waren recht einfach gehalten, aber es gab schon ein paar Überlappungen oder kleine Ecken, so dass nicht wirklich Langeweile aufkam. Etwas spezieller waren die Zeitprüfungen, die immer mehrere Messungen beinhalteten. GLP 2 bei Phoenix Contact war dann wohl der Höhepunkt. Auf einem Parkplatz gab es ein Lichtschrankenlabyrinth mit sieben Messungen innerhalb vom 98 Sekunden. Klasse gemacht.

Bei dieser Art der Aufgabenstellung konnte auch der Rallye Timer von Christian Huber an Bord seine Möglichkeiten ausspielen. 1,33 Strafpunkte bei 7 Lichtschranken geht schon ok 🙂

Vielmehr muss man zu dieser Top-Veranstaltung gar nicht mehr schreiben, außer vielleicht für die „Insider“: keine Autohäuser! Super Essen! 🙂

Fazit: Sehr gut organisierte Veranstaltung in wunderschöner Landschaft mit ebenfalls schöner Streckenführung. Ori auch für Anfänger geeignet. Rundrum Top.

Hier viele schöne Bilder!

https://www.autofokus-owl.de/galerie/2019/39-cheruskerfahrt/